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Setzliste · Freilose · 2 bis 128 Teilnehmer

Turnierbaum im K.-o.-System erstellen

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Das K.-o.-System ist der schnellste Weg zum Turniersieger: Wer gewinnt, kommt weiter, wer verliert, scheidet aus. Füge 2 bis 128 Teilnehmer ein, und der Generator baut den passenden Turnierbaum, verteilt Freilose nach der üblichen Setzliste an die Topgesetzten und legt alle Runden bis zum Finale an. Tippe auf ein Spiel, trag das Ergebnis ein, und der Sieger rückt automatisch in die nächste Runde. Auf Wunsch gibt es ein Spiel um Platz 3. Danach teilst du den Link oder druckst den Turnierbaum aus – kostenlos und ohne Anmeldung.

So funktioniert’s

  1. Teilnehmer eintragenEiner pro Zeile, der Stärkste zuerst. Keine Rangfolge? Mit Mischen wird ausgelost, oder du ziehst Namen per Hand an die gewünschte Stelle.
  2. K.-o.-System wählenSportart für die richtige Wertung wählen, dann die Karte K.-o.-System. Das Spiel um Platz 3 schaltest du unter Weitere Optionen dazu.
  3. DurchspielenTippe auf jedes Spiel, um das Ergebnis einzutragen; der Sieger rückt weiter. Teile Link oder QR-Code, damit jeder seinen nächsten Gegner kennt, oder häng den Ausdruck an die Wand.

So funktioniert das K.-o.-System

Jede Runde halbiert das Feld: Aus 16 werden 8, dann 4, dann 2, dann steht der Turniersieger fest. Da jedes Spiel genau einen Teilnehmer aus dem Turnier wirft, hat ein Turnierbaum mit n Teilnehmern immer n − 1 Spiele.

Die Zahl der Runden ergibt sich daraus, wie oft sich das Feld halbieren lässt:

  • 3 bis 4 Teilnehmer: 2 Runden, Halbfinale und Finale
  • 5 bis 8 Teilnehmer: 3 Runden, bei 8 Teilnehmern 7 Spiele
  • 9 bis 16 Teilnehmer: 4 Runden, bei 16 Teilnehmern 15 Spiele
  • 17 bis 32 Teilnehmer: 5 Runden, bei 32 Teilnehmern 31 Spiele
  • 33 bis 64 Teilnehmer: 6 Runden, bei 64 Teilnehmern 63 Spiele
  • 65 bis 128 Teilnehmer: 7 Runden, bei 128 Teilnehmern 127 Spiele

Der Turniersieger gewinnt ein Spiel pro Runde, nach einem Freilos eines weniger. Bei 16 Teilnehmern sind es also vier Siege: Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Freilose bei 5 bis 16 Teilnehmern

Ein Turnierbaum geht nur bei 2, 4, 8, 16, 32, 64 oder 128 Teilnehmern auf. Bei jeder anderen Zahl rundet der Generator auf die nächste dieser Größen auf und füllt die leeren Plätze mit Freilosen. Die Rechnung: Freilose = Größe des Turnierbaums − Teilnehmer, und die erste Runde hat Teilnehmer − halbe Baumgröße Spiele.

  • 5 Teilnehmer: Baum mit 8 Plätzen, 3 Freilose, 1 Spiel in Runde 1
  • 6 Teilnehmer: 2 Freilose, 2 Spiele in Runde 1
  • 7 Teilnehmer: 1 Freilos, 3 Spiele in Runde 1
  • 9 Teilnehmer: Baum mit 16 Plätzen, 7 Freilose, 1 Spiel in Runde 1
  • 10 Teilnehmer: 6 Freilose, 2 Spiele in Runde 1
  • 11 Teilnehmer: 5 Freilose, 3 Spiele in Runde 1
  • 12 Teilnehmer: 4 Freilose, 4 Spiele in Runde 1
  • 13 Teilnehmer: 3 Freilose, 5 Spiele in Runde 1
  • 14 Teilnehmer: 2 Freilose, 6 Spiele in Runde 1
  • 15 Teilnehmer: 1 Freilos, 7 Spiele in Runde 1

Freilose gehen immer an die Topgesetzten – als Lohn für eine starke Saison oder eine gute Qualifikation. Lost ihr stattdessen aus, landen die Freilose bei denen, die die Auslosung nach oben spült.

Setzliste: Warum 1 gegen 16 spielt

Die übliche Setzliste paart den Besten mit dem Schwächsten. In einem Turnierbaum mit 16 Plätzen lautet die erste Runde von oben nach unten: 1–16, 8–9, 4–13, 5–12, 2–15, 7–10, 3–14 und 6–11. Jedes Paar ergibt zusammen 17. Auch die Reihenfolge im Baum ist kein Zufall: Die Setzplätze 1 und 2 stehen in verschiedenen Hälften und können sich erst im Finale begegnen, die Setzplätze 1 bis 4 in verschiedenen Vierteln und treffen frühestens im Halbfinale aufeinander. Bei 8 Teilnehmern heißt das: 1–8, 4–5, 2–7 und 3–6.

Du hast drei Möglichkeiten, den Baum zu füllen. In dieser Reihenfolge gesetzt übernimmt deine Liste als Setzliste. Zufällige Auslosung mischt alle durch – fair bei einem Freizeitturnier, bei dem niemand weiß, wer stark ist. Oder du ziehst Namen per Hand an ihren Platz, etwa damit zwei Mannschaften aus demselben Verein erst spät aufeinandertreffen.

Brauchst du ein Spiel um Platz 3?

Im Spiel um Platz 3 treffen die beiden Verlierer der Halbfinals aufeinander. Es kostet genau ein zusätzliches Spiel; der Turnierbaum hat dann n statt n − 1 Spiele. Es lohnt sich, wenn es für Platz 3 einen Pokal oder Medaillen gibt oder wenn die beiden Teams sonst nach nur zwei, drei Spielen heimfahren würden. Schließt die Halle um sechs, lass es weg. Möglich ist es ab 4 Teilnehmern; du findest es unter Weitere Optionen.

Wann das K.-o.-System die richtige Wahl ist

Nimm das K.-o.-System, wenn Zeit oder Platz knapp sind: ein großes Feld, nur ein Platz, ein Turnier in der Mittagspause, ein Sportfest an der Schule oder die Endrunde nach einer Saison. Es ist leicht zu erklären, jedes Spiel zählt, und das Finale kommt schnell.

Der Preis: Die Hälfte des Feldes spielt nur einmal, und ein schwacher Tag beendet das Turnier auch für eine gute Mannschaft. Wenn dich das stört, nimm das Doppel-K.-o.-System, das jedem mindestens zwei Spiele garantiert, oder jeder gegen jeden für kleine Felder bis etwa 6 Mannschaften. Ein beliebter Mittelweg für größere Turniertage: erst eine kurze Gruppenphase, dann die K.-o.-Runde – siehe Turnierplan mit Gruppen.

Den Turniertag planen

Zähl die Spielwellen, nicht die Spiele: Teile die Spiele jeder Runde durch die Zahl deiner Plätze, runde auf und addiere die Runden. Beispiel 24 Teilnehmer auf 4 Plätzen: Runde 1 hat 8 Spiele (2 Wellen), Runde 2 ebenfalls 8 (2 Wellen), dann folgt je eine Welle für Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Das sind 7 Wellen, bei 40 Minuten pro Spiel also rund 4 Stunden 40 Minuten.

  • Lass die Seite rechnen. Plätze & Zeiten gibt jedem Spiel einen Platz und eine Anfangszeit; die Wellenrechnung oben erledigt sich damit von selbst.
  • Sag Teams mit Freilos, wann sie kommen sollen. Sie steigen eine Runde später ein und können entsprechend später da sein.
  • Fang pünktlich an. Jede Verspätung in der ersten Welle schiebt alle späteren Runden nach hinten.
  • Heb den besten Platz fürs Finale auf. Gute Sicht, ein Fernseher in der Nähe, und alle können zuschauen.
  • Halte den Turnierbaum sichtbar. Teile den Ansichtslink, häng den QR-Code aus oder zeig den Baum im TV-Modus auf einem Fernseher – er aktualisiert sich mit jedem Ergebnis.

Eine leere Vorlage für 8 oder 16 Teilnehmer zum Ausfüllen per Hand findest du bei den Turnierplan-Vorlagen.

Häufige Fragen

Wie viele Freilose gibt es bei 10 Mannschaften?

Sechs. Zehn Mannschaften brauchen einen Turnierbaum mit 16 Plätzen, also 16 − 10 = 6 Freilose. Die Setzplätze 1 bis 6 überspringen die erste Runde, gespielt wird dort nur 7 gegen 10 und 8 gegen 9.

Wie viele Spiele hat ein K.-o.-Turnier?

Eins weniger als Teilnehmer, weil jedes Spiel genau einen Teilnehmer ausscheiden lässt: 8 Teilnehmer spielen 7 Spiele, 16 spielen 15, 32 spielen 31. Ein Spiel um Platz 3 kommt auf Wunsch noch dazu.

Wie viele Runden hat ein Turnierbaum mit 32 Teilnehmern?

Fünf: eine erste Runde mit 16 Spielen, dann Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Insgesamt sind es 31 Spiele.

Was ist ein Freilos im Turnier?

Ein Freilos bedeutet, dass ein Teilnehmer in einer Runde keinen Gegner hat und direkt weiterkommt. Im K.-o.-System entstehen Freilose, wenn die Teilnehmerzahl keine Zweierpotenz ist; sie gehen an die Topgesetzten.

Wie setzt man einen Turnierbaum richtig?

Ordne die Teilnehmer nach Stärke und paare dann den Besten mit dem Schwächsten: 1 gegen 16, 2 gegen 15 und so weiter, verteilt so, dass sich 1 und 2 erst im Finale treffen können. Trag die Namen hier in Rangfolge ein, und der Turnierbaum ist automatisch richtig gesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen K.-o.-System und Doppel-K.-o.-System?

Im K.-o.-System scheidet aus, wer einmal verliert, und n Teilnehmer spielen n − 1 Spiele. Im Doppel-K.-o.-System ist man erst nach der zweiten Niederlage raus, jeder spielt mindestens zweimal, und es gibt 2n − 2 oder 2n − 1 Spiele.

Kann ich den Turnierbaum ausdrucken?

Ja. Drucken erzeugt eine Seite im Querformat (A4 oder US Letter) mit QR-Code zur Live-Seite; Turnierbäume bis 64 Teilnehmer passen auf ein Blatt, ab 33 Teilnehmern gespiegelt mit dem Finale in der Mitte.

Weitere Turnierpläne

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Garten & Wiese

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Karten- & Brettspiele

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